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Buchhandlung Neugebauer

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Der Schatten

Der Schatten

Thriller | Melanie Raabe

Taschenbuch
2018 Btb
416 Seiten; 205 mm x 140 mm
ISBN: 978-3-442-75752-7

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Besprechung
"Ein Buch, das man kaum aus der Hand legen kann." ZDF Mittagsmagazin

Langtext
"Am 11. Februar wirst du am Prater einen Mann namens Arthur Grimm töten. Aus freien Stücken. Und mit gutem Grund." Gerade ist die junge Journalistin Norah von Berlin nach Wien gezogen, um ihr altes Leben endgültig hinter sich zu lassen, als ihr eine alte Bettlerin auf der Straße diese Worte förmlich entgegenspuckt. Norah ist verstört, denn ausgerechnet in der Nacht des 11. Februar ist vor vielen Jahren Schreckliches geschehen. Trotzdem tut sie die Frau als verwirrt ab, eine Irre ist sie, es kann gar nicht anders sein - bis kurz darauf ein mysteriöser Mann namens Arthur Grimm in ihrem Leben auftaucht. Bald kommt Norah ein schlimmer Verdacht: Hat sie tatsächlich allen Grund, sich an Grimm zu rächen? Was ist damals, in der schlimmsten Nacht ihres Lebens, wirklich passiert? Und kann Norah für Gerechtigkeit sorgen, ohne selbst zur Mörderin zu werden?



Raabe, Melanie
Melanie Raabe wurde 1981 in Jena geboren. Nach dem Studium arbeitete sie tagsüber als Journalistin - und schrieb nachts heimlich Bücher. 2015 erschien DIE FALLE, 2016 folgte DIE WAHRHEIT. Melanie Raabes Romane werden in über 20 Ländern veröffentlicht. Die FALLE war international eines der heißumkämpftesten Bücher der letzten Jahre, TriStar Pictures sicherte sich die Filmrechte. Melanie Raabe lebt und schreibt in Köln.


Toller Schreibstil, doch sonst eher enttäuschend 13. August 2018
von Lotta
Norah Richter ist gerade aus Berlin nach Wien gezogen um einen Neuanfang zu starten. Neuer Job, neue Wohnung und doch wird sie plötzlich erinnert, erinnert an etwas, was schon Jahre her ist...

Der Schreibstil ist einfach nur toll, die vielen Nebensätze mit ihren Beschreibungen lassen einen mit Norah mit durch Wien spazieren und alles hautnah erleben. Dabei kommen ihre Gedanken und Gefühle neben der Umgebung nicht zu kurz und es entsteht bereits nach kurzer Zeit ein stimmiges Bild von ihr. Besonders interessant ist die Wahl ihres Nachnamens...

Nachdem ich sowohl von "die Falle", als auch von "die Wahrheit" restlos überzeugt war, ging ich mit hohen Erwartungen an dieses Buch. Doch es hat mich nie richtig fesseln können, geschweige denn kann ich von Spannung sprechen. Ohne den super Schreibstil wäre es wohl eher ein Flop geworden. Sehr schade, denn ich hatte mich richtig auf das Buch gefreut.

Insgesamt somit ein toller Schreibstil, doch sonst eher enttäuschend. So bewerte ich mit 3 von 5 Sternen und hoffe, dass mir Melanie Raabes nächstes Buch wieder besser gefällt.
Ein ruhigerer Thriller mit langsamen Spannungsaufbau und überraschender Auflösung! 02. August 2018
Die Journalistin Norah Richter lässt alles hinter sich. Sie zieht von Berlin nach Wien, doch dort wartet der Tod. Oder zumindest eine Bettlerin, die ihr prophezeit, dass sie den Tod bringt und am 11. Februar einen Arthur Grimm ermorden wird.

Melanie Raabe schreibt auch den dritten Thrillerroman beinahe poetisch. Langsam führt sie den Leser durch die Geschichte, packt nach und nach nicht nur Umzugskartons sondern auch Geheimnisse und Vergangenes aus. Bis fast zum letzten Dritten muss man diesen langsamen Storyaufbau aber mögen, sonst empfindet man ihn eher als schleppend.
Und auch Norah Richter muss man mögen, was an einigen Stellen etwas schwer fällt. Denn diese Journalistin, die für Toleranz und Gerechtigkeit steht, handelt selbst in manchen Situationen sehr intolerant. Besonders bei ihren eigenen Freunden, von denen sie erwartet, dass diese immer Zeit für sie haben müssen, wenn sie gerade mal wieder ihre Probleme bei ihnen abladen möchten. Ansonsten schmollt sie trotzig wie ein kleines Kind.

Wer langsamen Storyaufbau mag, Geheimnisse liebt, und sich von einer überraschenden Auflösung überraschen lassen mag, ist mit ?Der Schatten? richtig. Denn beinahe behutsam führt Raabe den Leser an der Nase rum. Bis zum abwechslungsreichen Ende.
Startet zunächst etwas gemächlich, entwickelt sich dann aber noch zu einem echten Pageturner! 29. Juli 2018
von Anja
Die Journalistin Norah kehrt Berlin, nach einer gerade beendeten Beziehung, den Rücken. Ein Jobangebot in Wien sorgt dafür, dass sie sich dort ein neues Leben aufbauen möchte. Die Arbeit macht Norah Spaß, doch es fällt ihr schwer, neue Kontakte zu knüpfen. Eines Tages schleudert ihr eine Bettlerin die geheimnisvollen Worte: "Am 11. Februar wirst du am Prater einen Mann namens Arthur Grimm töten. Aus freien Stücken. Und mit gutem Grund." entgegen. Norah erschrickt, da dieses Datum für sie mit einem schrecklichen Ereignis in der Vergangenheit verbunden ist, doch sie misst dem Vorfall keine große Bedeutung bei. Doch plötzlich scheint der Name Arthur Grimm häufig zu fallen. Wer ist dieser Mann? Norah versucht mehr über ihn zu erfahren und plötzlich kommen ihr Zweifel. Hat der geheimnisvolle Arthur Grimm etwas mit dem schrecklichen Ereignis aus der Vergangenheit zu tun? Denn dann könnte Norah tatsächlich einen guten Grund haben, den Mann zu töten. Doch wird sie deshalb wirklich zur Mörderin?

Der Einstieg in diesen Thriller gelingt mühelos, denn Melanie Raabe schafft es von Anfang an, eine düstere und unheimliche Atmosphäre aufzubauen, die allgegenwärtig ist. Obwohl man die Hauptprotagonistin Norah eher distanziert betrachtet, kann man ihre Startschwierigkeiten in der neuen Stadt, den fehlenden Anschluss an Freunde oder Kollegen und die damit verbundene Einsamkeit sehr gut nachvollziehen. Nach der geheimnisvollen Prophezeiung, stellt man sich, genau wie Norah selbst, die Frage, wer Arthur Grimm ist und was für einen Grund Norah haben sollte, ihn zu töten. Das Interesse an der Handlung ist also sofort da, auch wenn die eigentliche Spannung, die man von einem Thriller erwartet, noch nicht spürbar ist. Dennoch sorgen die bedrohliche Atmosphäre und unerklärliche Ereignisse in Norahs Wohnung für Gänsehautmomente.

Melanie Raabe gelingt es außerdem hervorragend, Handlungsorte und Protagonisten so lebendig zu beschreiben, dass man die Szenen sofort vor Augen hat. Man meint beinahe selbst durch Wien zu gehen und kann dabei schon fast die eiskalte Winterluft spüren. Dadurch kann man sich ganz auf die geheimnisvolle Handlung einlassen und überlegen, was und wer hinter allem stecken könnte. Allerdings ist das nicht so leicht zu durchschauen. Denn man tappt, genau wie Hauptprotagonistin Norah, lange Zeit im Dunkeln.

Beinahe unbemerkt, zieht die Spannung plötzlich an. Wenn man an diesem Punkt angekommen ist, mag man das Buch kaum noch aus der Hand legen. Zunächst glaubt man, die Zusammenhänge selbst zu erahnen, doch Melanie Raabe gelingt es mühelos, durch unerwartete Wendungen zu überraschen.

Thriller und Krimis sind ja meine absoluten Favoriten und daher waren meine Erwartungen an diesen Thriller relativ hoch. Deshalb war ich zunächst auch ein wenig enttäuscht vom anfänglichen Spannungsaufbau. Die Geschichte wirkte auf mich zwar interessant, aber nicht wirklich fesselnd. Ich hatte zeitweise das Gefühl, ein wenig auf der Stelle zu treten. Doch als die Spannung dann anzog, konnte ich mich kaum noch vom Gelesenen lösen und mochte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Auflösung konnte mich nicht nur überraschen, sondern auch zum Nachdenken anregen. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala vergebe ich vier von fünf möglichen Sternchen. Das eine ziehe ich ab, da ich mir anfangs mehr Spannung erhofft hatte, doch das große Finale konnte mich dann wieder voll und ganz überzeugen.