![]() | Wie geht's Herr Pfarrer? Ergebnisse einer kreuzund quer-Umfrage. Priester wollen Reformen von Paul M. Zulehner 175 Seiten; 215 mm x 135 mm 2010 Styria Premium ISBN 978-3-222-13314-5
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Langtext Wie geht s, Herr Pfarrer? ist das spannende Ergebnis einer österreichweiten Studie des ORF über den Innenzustand der katholischen Kirche. In der Kirche herrscht Handlungsbedarf, Gläubige und Priester wollen Reformen. Dieses Buch bietet Anregungen. Biografische Anmerkung zu den Verfassern PAUL M. ZULEHNER, Dr. phil und Dr. theol., geb. 1939, ist Pastoraltheologe und Religionsforscher. 1964 Priesterweihe, Schüler von Johannes Schasching und Karl Rahner. 1974 für Pastoraltheologie und Pastoralsoziologie bei Rolf Zerfass habilitiert, seit 1984 am Lehrstuhl für Pastoraltheologie und Kerygmatik an der Universität Wien, langjähriger Dekan der Fakultät, seit 2009 emeritiert. 15 Jahre lang (mit H. Legrand aus Paris) Berater der Präsidenten des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen (die Kardinäle C. M. Martini, B. Hume, M. Vlk), Mitglied der Österreichischen und der Europäischen Akademie der Wissenschaften. Mit Kardinal Franz König Gründer des Pastoralen Forums zur Förderung der Kirchen in Ost(Mittel)Europa. Zahlreiche Publikationen zu Pastoraltheologie, Religionsforschung und Spiritualität nicht nur für fromme Zeitgenossen (www.zulehner.org). Hauptbeschreibung Der Missbrauch von Kindern in kirchlichen Einrichtungen hat die katholischen Priester in das mediale Scheinwerferlicht gerückt. Durch die schändlichen Taten Weniger ist der gesamte Klerus unter einen Generalverdacht geraten. Das hat Gerhard Klein von der Abteilung Religion im ORF-Fernsehen bewogen, die Frage stellen zu lassen: „Wie geht’s, Herr Pfarrer?“ Die Ergebnisse der Telefonumfrage werden in diesem Buch vorgelegt. Sie geben Einblick in das Arbeiten und Leben von katholischen Priestern. Die Buntheit zölibatärer Lebensformen wird beleuchtet. Und es gibt überraschende, vielleicht unerwartete Erkenntnisse mit Sprengkraft. Viele Pfarrer unterstützen eine Anreicherung des Priesteramts durch Menschen mit Nebenberuf, mit partnerschaftlichem Leben oder auch weiblichen Lebenserfahrungen. Die beträchtliche Kluft zur Kirchenleitung in Fragen des Berufs und des Privatlebens wird sichtbar, aber auch die Kluft zwischen den Weltoffenen und den Weltabgewandten. Und das ist keine Frage des Lebensalters... In diesem Buch wird sichtbar, wie vielschichtig das Bild der Kirche bei denen ist, die Kirche täglich leben, deren Beruf sie aus Berufung ist. So wächst aus der Frage „Wie geht’s, Herr Pfarrer?“, aus der Frage nach der eigenen Position und der persönlichen Befindlichkeit, die weit größere Frage: „Wie geht’s weiter, Herr Pfarrer?“ Und das betrifft dann nicht „nur“ die Befragten, sondern alle, denen die Kirche in Gegenwart und Zukunft nicht egal ist. | ||||
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