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Buchhandlung Neugebauer

Rezensionen

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Ein fantastischer und gruseliger Jugendroman vor historischem Hintergrund. Genau das Richtige für die Herbst- und Halloween-Zeit. 16. Oktober 2018
Endlich Halloween! Doch Sarah versteht die Welt nicht mehr. Sie wollte die Nacht der Nächte mit ihren Freunden an der High-School feiern stattdessen kurvt sie mit ihrer nervigen Familie an der Küste von Massachusetts entlang. Nahe der Stadt Salem beginnt es in Strömen zu regnen. Das Navigationsgerät fällt aus. Die Straße endet im Nirgendwo.
Nach Mitternacht erreichen Sarah und ihre Familie eine Ansiedlung. Als sie vier Galgen auf einer Anhöhe entdecken, halten sie es für einen Halloween-Scherz. Wie altertümlich die Bewohner gekleidet sind und wie seltsam sie sprechen! Die Kulisse scheint perfekt.
Als Sarah und ihre Familie begreifen, dass es gar keine Kulisse gibt, ist es bereits zu spät.
Der Schrecken nimmt seinen Lauf ...
Eine packende Horrorstory vor dem Hintergrund der Hexenprozesse von Salem!...(Klappentext)

⚝⚝⚝⚝⚝

"Du weißt, dass an Halloween die Grenzen zwischen dieser Welt und der Welt der Toten verschwimmen.
Die Tore zum Jenseits sind nicht so fest verschlossen wie an den anderen Tagen des Jahres.
Nein.
Sie stehen weit offen."
(S. 21)

Hier wird aus der Sicht von Sarah erzählt, welche ziemlich angefressen ist, da sie die Halloween-Party in ihrer Schule verpasst. Das alles nur weil ihr Vater einen alten Freund am Hintern der Welt besuchen möchte, nämlich in der Gegend um Salem.
Man sitzt hier mit ihr in einem klapprigen Subaru, gemeinsam mit ihrem fluchenden Vater, der den Wagen durch dichten Regen kutschiert, ihrem Bruder Rob, der in sein Ballerspiel auf seinem Handy vertieft ist und ihrer Mutter, welche ihr historisches Wissen rund um Salem zum besten gibt.
Zuerst taucht der Leser in die spannende und grausige Geschichte der Hexenprozesse von Salem ein und wie es in dieser Gegend zu diesem historisch fürchterlichen Ereignis gekommen ist und kommen konnte. Doch dann wird diese Geschichte plötzlich Wirklichkeit und sie stecken in dieser historischen Begebenheit mitten drin - mitten in den Hexenprozessen von Salem.

Wer die Geschichte von den Hexenprozessen kennt, weiß was sich damals Fürchterliches zugetragen hat. Was all die Frauen und auch Kinder, welche als Hexen und Teufelsanbeter beschuldigt wurden, an Folter durchmachen mussten, um schlußendlich auf grausame Weise den Tod zu finden.
Mit diesem historischen Hintergrund kreierte Nicole Grom einen schaurigen Jugendroman, welcher einen kleinen Einblick in die Geschichte dieser Hexenprozesse gewährt. Dies gestaltet sich überaus spannend und vor allem unheimlich. Man stelle sich vor plötzlich im späten 17. Jahrhundert zu landen, als Hexe angeklagt zu werden, wobei die Menschen dort viel gruseliger und teuflischer sind als man selbst. Ja, da kann einem schon die Gänsehaut rauf und runter laufen.

"Hysterie brach aus.
In dieser Atmosphäre der Angst konnte jeder einen anderen Menschen grundlos bezichtigen.
Töchter klagten ihre Mütter an, Männer ihre Frauen, Brüder ihre Schwestern und umgekehrt."
(S. 39)

Der Schreibstil ist einfach gehalten und flüssig, während der Erzählstil fesselnd ist und einen das Buch in einem Rutsch lesen lässt.
Leider fehlte mir aber das gewisse Etwas was die Atmosphäre und die Liebe zum Detail betrifft. Hierbei hätte ich mir, gerade bei einem Schauerroman, mehr gewünscht.
Es waren diesbezüglich wunderschöne Ansätze und Passagen vorhanden und ich hatte das Gefühl, dass die Autorin diesbezüglich durchaus noch einiges mehr in petto gehabt hätte, jedoch aus irgendeinem Grund ausgebremst wurde. Ein paar Seiten mehr hätten der Geschichte also durchaus gut getan.

"In diesem Moment trat der Mond hinter den Wolken hervor.
Ein fahler Leib, der sich aus schwarzen Leichentüchern schälte.
Er beleuchtete die Umgebung so, dass die Dinge wieder Gestalt annahmen.
Sie befanden sich nun unterhalt einer Anhöhe.
Und auf dem Gipfel dieser Anhöhe standen vier Galgen."
(S. 51)

Fazit:
Trotz der kleinen oben genannten Kritik hält man mit diesem Buch einen schaurigen Jugendroman in den Händen, in dem sich das Unheimliche von Seite zu Seite steigert und ich es dadurch in einem Rutsch regelrecht inhaliert habe. Es ist auf jeden Fall ein fantastischer und gruseliger Jugendroman mit interessantem und schaurigem Setting. Genau das Richtige für die dunkle Zeit des Jahres.
Ich hoffe die Autorin hat irgendwann die Möglichkeit sich schriftstellerisch so richtig zu entfalten, denn schreiben kann sie und das wie der Teufel.

© Pink Anemone
Zeitgeschichte poetisch aufbereitet 16. Oktober 2018
Ein Buch mit Handlungssträngen, welche anfangs etwas verwirren, nach einiger
Zeit aber dann doch verständlich sind.
Interessant ist das Eintauchen in die jüngere Geschichte Angolas, es machte mich neugierig mehr über dieses Land zu erfahren.

Sprachlich etwas blumig, aber ein lesenswertes Buch.

Piccola Sicilia
von Daniel Speck
Einblicke in Religionen und Kulturen, gewebt in eine außergewöhnliche Liebesgeschichte 16. Oktober 2018
von MelE
"Piccola Sizilia" erzählt atmosphärisch gelungen eine Liebesgeschichte, die Religionen und Kulturen gekonnt miteinander vereint. Leider fehlte mir mitunter ein klein wenig Tiefgang, da die Protagonisten doch eher oberflächlich bleiben. Ihr Denken und Handeln ist nicht immer nachvollziehbar, daher ergeben sich wenig Sympathiepunkte bei mir als Leserin. Wunderbar herausgearbeitet ist der zweite Weltkrieg, der auch in Italien nicht Halt gemacht hat und dort sehr verstörend auf Land und Leute wirkt. Romane mit Lerneffekt empfinde ich normalerweise als sehr eindrücklich und dennoch hatte ich mitunter das Gefühl mich nicht komplett auf die historischen Ereignisse einlassen zu können, da mir die eingewobene Liebesgeschichte zu sehr ausgeschmückt wurde und zuviel Raum einnahm. Die Liebesgeschichte ist außergewöhnlich, kann sich mir aber emotional nicht nähern. Die gelungene Atmosphäre des Anfangs ist leider zum Ende des Buches nicht mehr spürbar.
Erzählt wird in Gegenwart und Vergangenheit, wobei mir persönlich die Gegenwart ein klein wenig zu kurz kam. Das Bergen eines Wracks hätte um einiges interessanter gestrickt werden können. Ninas Lebenschaos berührte mich noch weniger als die der Protagonisten der Vergangenheit. Ich habe die 600 Seiten mitunter doch sehr mühsam gelesen, da leider einige Längen vorhanden sind und der Funke einfach nicht überspringen wollte. Was mich fasziniert hat, sind die unterschiedlich dargestellten Religionen und Kulturen, wobei der jüdische Glauben mich am meisten begeistert, da ich mich dort am wenigsten auskenne. Klar wird schnell, das Gottes auserwähltes Volk zerschlagen und ohne Heimat ist. Auch der Holocaust wird kurzzeitig angeschnitten und macht mir wieder einmal bewusst, welch Grauen und Fanatismus innerhalb Deutschlands auch vor anderen Teilen Europas nicht Halt gemacht hat.
Der Autor reißt vieles an und hat auch einige sehr gute Ansätze zu bieten, dennoch hatte ich oftmals das Gefühl, das ich meine hohen Erwartungen nicht erfüllt sehen kann.

Fazit: Eine außergewöhnliche Liebsgeschichte in den zweiten Weltkrieg verlegt, wobei hier auch ganz viel Drama inszeniert wurde, was mich aber leider nicht komplett überzeugt. Es wurde für mich relativ schnell deutlich, das die gelungene Atmosphäre des Anfangs nicht gehalten werden kann und die Story in meinen Augen dadurch leicht zu schwächeln beginnt. Da Bücher auf seine Leserschar unterschiedlich wirkt, wird "Piccola Sizilia" sicherlich für einiges an Gesprächsstoff sorgen. Ich bin leider nur mäßig begeistert, daher gibt es von mir nur eine eingeschränkte Leseempfehlung. Die Story innerhalb des Krieges zu verpacken ist gelungen, leider konnte es mich trotz Schrecken und Grauen nicht komplett überzeugen.
zum Vergessen ? 16. Oktober 2018
Es ist mir erst nach mehreren Anläufen gelungen das Buch zu Ende zu lesen. Leider kann ich ,für mich, die offensichtlich vorherrschende Begeisterung nicht teilen. Es ist ein guter Stoff, aber der Autor verzettelt sich mit seinen diversen Handlungssträngen zu sehr,bzw. schafft er es für mich nicht ,die Spannung aufrecht zu erhalten. Dieses Buch wird mir sicherlich nicht im Gedächtnis bleiben !
Lebendig - berührend 15. Oktober 2018
Dieses Buch brauchte 2 Anläufe von mir. Beim ersten Mal, es war ein Darüberlesen, ein Schnelllesen, kam ich nur bis zur Hälfte und fühlte mich orientierungslos mit so vielen Geschichten und Namen. Beim zweiten Versuch las ich bis zum Ende und war restlos begeistert. Der Autor versteht es lebendige Bilder entstehen zu lassen, die Personen entwickeln sich unvorhersehbar, das heißt es bleibt bis zum Schluss spannend.
Ich empfehle diese Buch!
Nachts ist es, als sänge die Dunkelheit. 15. Oktober 2018
Wunderschön zu lesen, gefühlvoll. Die Erzählung macht neugierig auf komplexe Zusammenhänge in Verbindung mit gewaltsam herbeigeführten Veränderungen in einer Gesellschaft. Die Idee die Hauptfigur über einen langen Zeitraum einzuschließen, finde ich besonders gelungen. Es hat mich auch motiviert, mich mit Angola auseinanderzusetzen.

Königskinder
von Alex Capus
Königskinder 15. Oktober 2018
Als Max und Tina in ihrem Auto eingeschneit auf einem Alpenpass ausharren müssen, erzählt Max eine Geschichte, die genau dort in den Bergen, zur Zeit der französischen Revolution, ihren Anfang nimmt.
Jakob ist ein Knecht aus dem Greyerzerland. Als er sich in Marie, die Tochter eines reichen Bauern, verliebt, ist dieser entsetzt. Er schickt den Jungen erst in den Kriegsdienst, später als Hirte an den Hof Ludwigs XVI. Dort ist man so gerührt von Jakobs Unglück, dass man auch Marie nach Versailles holen lässt. Meisterhaft verwebt Alex Capus das Abenteuer des armen Kuhhirten und der reichen Bauerntochter mit Max' und Tinas Nacht in den Bergen. Ein hinreißendes Spiel zwischen den Jahrhunderten.

Der Schreibstil des Autors ist extrem angenehm zu lesen und durchaus eigen. Das verleiht der Story einen ganz eigenen Charme. Ich finde, dass der Autor die Handlungsstränge um Tina/Max und Jakob/Marie sehr gut miteinander verwoben hat. Sie haben gut miteinander harmoniert und die Erzählung wirkte insgesamt sehr echt.
Für mich hat jedoch ein wenig Tiefe gefehlt. Es schien mir alles relativ belanglos und oberflächlich zu sein, wodurch zu keinem der Charaktere eine Bindung aufbauen konnte. Daher hat mich die Story auf emotionaler Ebene nicht erreicht.
Insgesamt ist die Geschichte wirklich nett zu lesen, nachhaltig begeistern konnte sie mich aber nicht.
Eine interessante Geschichte, die mich aber leider nicht fesseln konnte 15. Oktober 2018
Der Autor schildert sprachlich sehr anschaulich die Revolution und lässt verschiedene Personen zu Wort kommen und wechselt dabei zwischen den diversen Schauplätzen hin und her.
Leider habe ich irgendwann den Faden verloren und auch den Überblick über die einzelnen Handlungsstränge.

Lebenssplitter treffen sich in einem Haus 15. Oktober 2018
Die eher verstörte und (aus verständlichen Gründen) sich sozial absondernde Ludovica lebt mit ihrer Schwester und ihrem Schwager im Wohlstand abgesichert in Luanda. Nach deren Verschwinden knapp vor der Revolution in Angola mauert sie sich in der Wohnung des Hochhauses ein und vegetiert die nächsten 30 Jahre allein mit ihrem Hund.

Daneben werden Lebenssplitter unterschiedlicher Menschen aus dem Angola jener Zeit der Revolution geschildert, die im Laufe der Zeit alle für kürzer oder länger in diesem Hochhaus zusammentreffen und das EIne mit dem Anderen verbinden.

Ein sehr feinfühliges Buch mit einem fulminanten und sehr berührenden Ende, das auch nach dem Zuklappen des Buchdeckels noch einige Zeit nachwirkt.

Mission Possible
von Otto Neubauer
Ein echter Mutmacher 15. Oktober 2018
von bee4u
Auch wenn es Praxis-Handbuch heißt und das ein bisschen trocken klingt - es handelt sich hier um ein richtig spannendes Buch zum Einfach drauf los-Schmökern. Quer-Beet sozusagen. Interessante Ansätze zur Mission und theologische Antworten, die man auch als normaler Mensch versteht. Kann wirklich ein Ansporn sein, mich mit der Pfarre auf den Weg zu machen, die Mission der christlichen Kirchen (neu) zu entdecken und einfach mal was Neues auszuprobieren. Die praktischen Beispiele motivieren und sind eine Inspiration, selbst kreativ zu sein. Die Quintessenz von Neubauer: Mission ist möglich und jeder kann Mission. Jeder hätte etwas zu geben. Das klingt ermutigend.
Die kleinen Geschichten des Autors selbst und unterschiedlichster Menschen zum Thema Gott, Glaube und Mission sind das Sahnehäubchen und machen den Reiz des Ganzen aus - da kommt der Friseur genauso zu Wort wie der Musikmanager, die PGR-Frau wie der junge Muslim.
Ein Buch in übersichtlichen 10 Kapiteln zu 10 Fragen - ein handfestes Tool, um das Thema Mission anzugehen und auszuprobieren. Spannend und hilfreich!
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