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Buchhandlung Neugebauer

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Der Fahrer

Der Fahrer

Thriller | Andreas Winkelmann

Taschenbuch
2020 Rowohlt Tb.
Auflage: 3. Aufl.
400 Seiten; 190 mm x 143 mm
ISBN: 978-3-499-00038-6

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Besprechung
Ein großartiger und absolut mitreißender Thriller. linda-liest.de 20200720

Langtext
Der neue Thriller von Bestsellerautor Andreas Winkelmann: ein neuer Fall für Jens Kerner und Rebecca Oswald.

Die Gestalt sitzt zusammengesunken auf einer Bank im Hamburger Stadtpark und rührt sich nicht - sie ist tot. Ihr Gesicht scheint zu leuchten - fluoreszierend im Licht der Straßenlaternen. Jemand hat die Leiche mit Leuchtfarbe angemalt.
In Hamburg treibt ein Serienmörder sein Unwesen. Die Opfer: junge Frauen, die nachts unterwegs waren. Viele waren Kundinnen beim neuen Fahrdienst namens MyDriver. Aber da enden auch schon die Gemeinsamkeiten. Komissar Jens Kerner und seine Kollegin Rebecca Oswald ermitteln fieberhaft - obwohl beide mit privaten Herausforderungen kämpfen. Jens wird mit seiner Vergangenheit konfrontiert, und Rebecca versucht erfolglos, ihn in die Gegenwart - und zu sich - zu ziehen. Dann tauchen überall merkwürdige Hashtags auf. Erst auf den Privatautos der Opfer, dann an immer mehr Orten steht: #findemich - in Leuchtfarbe. Und es scheint, als wäre diese Aufforderung direkt an Jens Kerner gerichtet...

Winkelmann, Andreas
Andreas Winkelmann, geboren 1968 in Niedersachsen, ist verheiratet und hat eine Tochter. Er lebt mit seiner Familie in einem einsamen Haus am Waldrand nahe Bremen. Wenn er nicht gerade in menschliche Abgründe abtaucht, überquert er zu Fuß die Alpen, steigt dort auf die höchsten Berge oder fischt und jagt mit Pfeil und Bogen in der Wildnis Kanadas.


Hashtag-Killer 01. August 2020
Jens Kerner ist eher unfreiwillig auf seiner eigenen Geburtstagsparty die Becca für ihn organisiert hat. Als auch noch sein verhasster Bruder auftaucht ist es zu viel und er verschwindet in die Nacht. Im Stadtpark trifft er auf seine Kollegin die zu einem mysteriösen Fund gerufen wurde. Ein Auto steht mit offener Fahrertür am Straßenrand mit einem aufgemalten Hashtag und im Park wird eine junge Frau tot auf einer Bank auf, ihr Gesicht mit fluoreszierender Farbe bestrichen.

Innerhalb kurzer Zeit tauchen immer mehr Autos mit Hashtags auf und Frauen werden tot aufgefunden. Einzige Gemeinsamkeit, der neue Fahrdienst der Stadt ?MyDriver?. Jens Kerner und sein Team ermitteln fieberhaft zumal die Enfürten in einem auf Instagramm veröffentlichen Video die Botschaft senden ?findemich innerhalb 24 Stunden, ein leuchtendes Zeichen für das Versagen der Polizei?. Diese Aufforderung scheint sich direkt an Jens Kerner zu richten obwohl dieser mit jeglicher Form der sozialen Medien ein ambivalentes Verhältnis hat. Immer mehr Hinweise deuten auf das Umfeld von Jens Kerner der trotz Suspendierung mit seinen Kollegen weiter ermittelt.

Mein erster Krimi von Andreas Winkelmann seit längerem. Das es der dritte Teil einer Reihe ist war mir gar nicht bewusst. Ich denke auch ohne Vorkenntnisse der Personen hat man einen guten Einstieg erhalten und der hohe Spannungsbogen von Anfang bis Ende halten einem im Lesefluss. Nach unvorhersehbaren Wendungen kommt es zu einem gut erklärten Ende.
Packender 3. Fall für Jens Kerner und Rebecca Oswald 20. Juli 2020
Kurz zum Inhalt:
In Hamburg taucht die Leiche einer jungen Frau auf. Ihr Gesicht ist mit Leuchtfarbe bemalt. Bald verschwindet eine weitere junge Frau, und der Hashtag #findemich gibt den Polizisten die Chance, die Frau rechtzeitig zu retten. Die einzige Gemeinsamkeit zwischen den Frauen ist die Benutzung des Fahrdienstes MyDriver.
Die beiden Hamburger Ermittler Jens Kerner und Rebecca Oswald haben es mit einem Killer zu tun, der es persönlich noch eine Rechnung mit ihm offen hat. Alle Hinweise hängen nämlich mit ihm zusammen.


Meine Meinung:
"Der Fahrer" ist der dritte Band um die beiden Ermittler Jens Kerner und Becca Oswald. Der Fall ist in sich geschlossen und kann eigenständig gelesen werden. Hinweise auf die vorigen Fälle sind geschickt in der Geschichte integriert.
Ich mag Andreas Winkelmanns Schreibstil; es baut sich immer genug Spannung auf, die Kapitel enden oft mit Cliffhanger und man springt von einer Szene zur nächsten, was nochmal Spannung aufbaut.
Toll fand ich, dass man viel Persönliches von Jens erfährt - ist dies ja auch sein persönlichster Fall, da immer mehr Hinweise auftauchen, die einen Bezug zu Jens haben.
Fesselnd hat der Autor die Entführungen der jungen Frauen geschildert und wofür man die Sozialen Netzwerke doch missbrauchen kann. Wie schrecklich muss es sein, ein Foto der Entführten unter dem Hashtag #findemich zu sehen, aber keine Chance zu haben, sie zu finden. Und dann nur ein weiteres Foto, wenn alles zu spät ist... Auch das Detail mit der leuchtenden bzw. fluoreszierenden Farbe fand ich innovativ.
Besonders interessant und authentisch fand ich die Ermittlungen der Polizei. Viele kleine, oft unscheinbare Indizien und Hinweise müssen zu einem großen Ganzen gepuzzelt werden.
Dem Autor ist es gut gelungen, jede Menge Verdächtige zu präsentieren und falsche Spuren zu legen. Das Miträtseln macht richtig viel Spaß und die Auflösung bzw. das Motiv des Täters war großteils nachvollziehbar.


Fazit:
Fesselnder dritter Fall für Jens Kerner und Becca Oswald mit einem spannenden Plot. Ich freue mich schon auf die weiteren Fälle der beiden!
Niemand ist der, der er zu sein scheint. 30. Juni 2020
?Der Fahrer? von Andreas Winkelmann ist bereits der dritte Fall für Jens Kerner und Rebecca Oswald. ?Das Haus der Mädchen? und ?Die Lieferung? hatte ich mit Begeisterung verschlungen. Doch diesmal wurde ich enttäuscht. Worum geht es?
Ein rätselhafter Prolog, ein gruseliges erstes Kapitel? Spannend, keine Frage! In einem weiteren Handlungsstrang gibt es ein Wiedersehen mit Jens und Rebecca. Was ist das für eine Sache zwischen Jens und seinem Bruder Karsten?
In Hamburg geht ein Serienkiller um. Die Opfer: junge Frauen, die nachts unterwegs waren. Viele waren Kundinnen beim neuen Fahrdienst namens MyDriver. Aber da enden auch schon die Gemeinsamkeiten. Jens und Becca ermitteln...
Soziale Netzwerke, Instagram und Co, aktuelle Themen. Aber Jens kommt hier mega unsympathisch rüber. Ein Verdächtiger wird so auffällig in den Vordergrund geschoben, dass er von Natur aus schon nicht in Frage kommt. Dazu gesellen sich haarsträubende Aktionen und zu viel Privatgedöns. Nee, nee, nee, das kann Herr Winkelmann doch besser. Nichtsdestotrotz ist das Buch flüssig geschrieben und nur schwer beiseite zu legen.

Fazit: Nicht so gut wie die beiden Vorgänger. Aber, passt gut auf, was ihr in den sozialen Medien macht!