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Buchhandlung Neugebauer

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Brunnenleich
von Ilona Schmidt
Brunnenleich 21. August 2018
von dorli
Coburg. Während des Schlossplatzfestes wird im Herzog-Alfred-Brunnen die Leiche einer Frau entdeckt. Maria Dolores Enrico aus der Dominikanischen Republik wurde ermordet, wie die Obduktion ergibt. Das Team um Kriminalrätin Maximilia Frohn und Kommissar Richard Levin nimmt die Ermittlungen auf und muss schnell feststellen, dass dieser Fall rätselhafter ist, als zunächst angenommen, denn bei Maria handelt es sich um die tot geglaubte Melinda Hauptmann, die vor 17 Jahren während eines Segeltörns in der Karibik angeblich von ihrem Mann Walter über Bord geworfen wurde?

Ilona Schmidt versteht es mit ihrem angenehm zu lesenden Schreibstil ganz ausgezeichnet, die Spannung schon nach wenigen Seiten auf ein hohes Level zu katapultieren. Schnell ist man mittendrin im Geschehen und erlebt nicht nur die Ermittlungen, sondern auch die persönlichen Probleme sowie das Miteinander und das Gegeneinander der Akteure hautnah mit.

Der Aufbau des Krimis hat mir besonders gut gefallen ? sowohl die Aufteilung in drei Perspektiven (Walter, Maxi, Richard) wie auch der Verlauf der Handlung auf unterschiedlichen Zeitebenen.
Walters Part beginnt mit dem für ihn so verhängnisvollen Segeltörn. In weiteren Rückblenden erfährt der Leser, was Walter über die Jahre hinweg erlebt hat bzw. was er während seiner Inhaftierung in der Karibik und danach erdulden musste.
Maxi hat sich erst vor wenigen Wochen von München nach Coburg versetzen lassen und die Leitung des Kommissariats übernommen. Sie hat sich bisher weder in Coburg eingelebt noch in ihrem neuen Aufgabengebiet richtig Fuß gefasst und man merkt ihr ihre Unsicherheit aufgrund mangelnder Routine deutlich an.
Richard ist ein Ermittler, wie man sich ihn vorstellt: scharfsinnig und akribisch. Er kommt mit allen Kollegen bestens aus, nur Maxi steht er zwiespältig gegenüber ? es ärgert ihn, dass man ihm jemanden mit so wenig Erfahrung vor die Nase gesetzt hat, dennoch fühlt er sich zu ihr hingezogen.

Der Fall um die ermordete Melinda Hauptmann ist knifflig. Immer neue Fakten und Ereignisse halten die Handlung bis zum dramatischen Finale lebendig und haben mir genauso wie die zahlreichen im Verlauf des Krimis auftauchenden Fragen viel Platz zum Miträtseln über Hintergründe, mögliche Motive und die Identität des Täters gegeben.

Ilona Schmidt kann auch mit einer großen Portion Lokalkolorit punkten. Dank der detailreichen Beschreibungen kann man sich die Schauplätze in und um Coburg prima vorstellen.

?Brunnenleich? hat mir sehr gut gefallen - ein Krimi, der mit interessanten Charakteren und einer fesselnden Handlung zu überzeugen weiß.


MEG
von Steve Alten
Toller Hai-Horror -> spannend, interessant, blutig und mit Actionszenen. Für Lesen am Limit empfehle ich dieses Buch im Strandurlaub zu lesen *g* 21. August 2018
Im Marianengraben südwestlich von Burma hat »Carcharodon megalodon« überlebt - MEG, ein Vorfahre des weißen Hais und eines der gefährlichsten Raubtiere, das je existierte. Der Herrscher der Meere, eine Killermaschine. Jonas Taylor, ein berühmter Tiefseeforscher, ahnt es. Auf einer Tauchstation in ozeanischen Tiefen stellt sich heraus, wie recht er hat. MEG gelingt es, in die oberen Wasserschichten aufzusteigen, wo der gigantische Hai fortan sein Unwesen treibt. Die Jagd beginnt - und dieses Mal ist der Mensch das Opfer....(Klappentext)

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"Warmes Wasser strömte in das leicht geöffnete Maul, das sich scheinbar zu einem grausamen, gezackten Grinsen verzogen hatte.
Über dem Zahnfleischrand ragten die Spitzen von zweiundzwanzig rasiermesserscharfen Zähnen hervor, mit denen der Räuber seine Beute packte.
Im Oberkiefer steckten weitere vierundzwanzig Zähne, wesentlich größere und breitere Waffen,
von der Natur dazu vorgesehen, Knochen, Sehnen und Speckschichten zu durchbohren."
(S. 49)

Das Buch ist in zwei Teile geteilt:

Hier muss man anfangs etwas Geduld mitbringen, denn auf den ersten 50 Seiten erhält man zwar unter anderem Einblicke in die verschiedenen Handlungsstränge und Charaktere, aber es lassen einem auch einige technische und wissenschaftliche Ausführungen gähnen. Zumindest war dies bei mir der Fall. Das technische Nackerpatzl in mir interessiert sich nämlich keineswegs für den Aufbau eines Tiefseebootes, dessen Instrumente und wieviel Bar Druck es aushält. Ich kann damit so gar nichts anfangen.
Was ich jedoch durchaus interessant fand, war der Aufbau und die Geschichte des Marianengrabens mit den darin lebenden Meeresbewohnern. Ebenso erfährt man interessante Fakten über Haie allgemein und wie es möglich ist, dass ein Megalodon-Weibchen und auch ein Kronosaurus bis heute darin überleben konnten. Letzteres natürlich nur fiktional...hoffen wir zumindest mal *g*.
Im ersten Teil erfolgt aber auch der erste mehr oder weniger glimpflich verlaufende Kontakt mit dem Megalodon-Weibchen und die Spannung steigt langsam an.

"Vierzig Minuten später saß Jonas Taylor in der SEA CLIFF und ging wie gewohnt seine Checkliste durch -
für einen Tauchgang, der sein ganzes restliche Leben prägen würde."
(S. 25)

Forscher an Bord der Tallman haben den ersten Kontakt, zumindest vermuten sie, dass es sich im Sonar um diese prähistorische Spezies handelt. Diese Vermutung genügt jedoch schon, um bei den Forschern den Jagdinstinkt zu kitzeln und sie beschließen dieses Monstrum von Hai an die Oberfläche zu locken.
Näheren Kontakt hat hingegen der Tiefseeforscher Jonas Taylor, der sich mit zwei Wissenschaftler in einer geheimen Marine-Expedition befindet und mit ihnen in einem Tiefseetauchboot hockt, um Bodenproben aus dem Marianengraben zu bergen. Dabei erwecken sie kurz die Aufmerksamkeit des gleichen Megalodon-Weibchens, konnten sich jedoch, durch das Abschalten der Motoren und Lichter, dieser Aufmerksamkeit nur knapp entziehen....nicht jeder überlebte diesen dramatischen Tauchgang.

Mit dem 1. Teil wird der Leser quasi auf das was folgen wird vorbereitet.

Im 2. Teil (ab ca. S. 90) beginnt der eigentliche Roman, bzw. die Story. Es sind 7 Jahre vergangen und Taylor, nun Paläontologe, musste aufgrund des mißglückten Tauchganges und seiner Aussage ein riesiger Hai hätte sie angegriffen, einen 3-monatigen Aufenthalt in einer psychiatrischen Einrichtung über sich ergehen lassen. Damals wurde er unehrenhaft aus der Marine entlassen. Immer noch davon überzeugt, dass das Tiefseeboot von einem Megalodon angegriffen wurde, beschäftigt er sich seither eingehend mit der These, weshalb das Megalodon überlebt haben könnte. In ein Tiefseeboot ist er seither jedoch nicht mehr gestiegen. Das ändert sich als mehrere unbemannte Forschungstauchboote im Marianengraben völlig demoliert geborgen werden und ihn sein Freund Tanaka um Hilfe bitte dem nachzugehen.

"Das Megalodon tauchte auf, das Seitenlinienorgan genau auf die Vibration des Motors ausgerichtet.
Das aufgeregte Raubtier beschleunigte immer schneller, die seelenlosen, graublauen Augen rollten in den Schädel, und eine Sekunde später...
WUSCH! Das Meer explodierte, als das Meg durch John Pauls Boot krachte und es zu Kleinholz verarbeitete."
(S. 215)

Auch im 2. Teil muss man sich etwas gedulden, denn hier dauert es etwas bis das Megalodon wieder auftaucht. Dies gestaltet sich jedoch keineswegs langweilig, sondern erhöht in gewisser Weise die Spannung. Immerhin wissen wir Leser ja - das Meg wird auftauchen! Ab diesem Zeitpunkt geht es dann jedoch Schlag auf Schlag. Die Spannung und das Tempo steigen und man fliegt regelrecht durch die Story.

Der Schreibstil ist flüssig und äußerst plastisch. Alten schafft es wirklich gekonnt Bilder entstehen zu lassen und man spürt regelrecht wann es so weit ist und sich das Megalodon nähert. Ähnlich der typischen Musikuntermahlung bei "Der Weiße Hai" richten sich einem dann die Nackenhaare auf und man kaut den ein oder anderen Fingernagel ab.
Actionszenen und überraschende Wendungen wechseln sich ab und einige der Figuren werden das Ufer nie wieder lebend erreichen....höchstens stückchenweise.
Der Erzählstil und die Story selbst sind absolut packend, die Charaktere authentisch und was mich besonders begeistern konnte war, dass man auch Einblick in die Sicht des Megalodon erhält. Diese Passagen strotzen nur so vor animalischen Instinkt und roher Kraft.

"Als das Megalodon aus der warmen Brühe der Rauchfahne in das eisige Wasser darüber geriet, wirkte die Kälte vorübergehend stimulierend auf seine überhitzten Muskeln.
Es schwamm auf das lästige Piepen der zweiten Drohne zu, wobei es immer weiter aufstieg.
In weniger als einer Minute hatte es bereits dreihundert Meter Höhe gewonnen.
(S. 69)

Fazit:
Trotz der Geduld die man anfangs bei beiden Teilen des Buches aufbringen muss, entwickelte sich dieser Hai-Horror rasch zu meinem persönlichen Sommer-Highlight.
Spannung, Tempo und Action mit blutigen Zwischensequenzen, machen diesen Roman zu einem tollen Lesevergnügen.
Für Lesen am Limit empfehle ich dieses Buch am Strand zu lesen *g*.
Nun bin ich gespannt wie der Film ist...bei FSK ab 12 darf man wohl sich nicht viel erwarten, daher schätze ich, dass der Film ordentlich gekürzt und entschärft wurde.

© Pink Anemone (inkl. Bilder, Leseprobe und Autoren-Info)
Interessante Fakten über Highclere Castle, dem Schauplatz von Dowton Abbey. Leider mit einigen langatmigen Stellen, Abschweifungen und Aufzählungen...Gott, diese Aufzählungen! 21. August 2018
Als die bürgerliche Almina im Alter von 19 Jahren den Grafen von Carnarvon, Herr von Highclere Castle, heiratet und in die Kriese des Adels aufsteigt, scheint ihr Leben perfekt. Als Erbin eines immensen Vermögens und Frau eines Adeligen feiert sie rauschende Feste und hüllt sich in teure Kleider. Doch mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs nimmt Lady Alminas Schicksal eine unerwartete Wendung und sie muss beweisen, was wirklich in ihr steckt.
Seit 2010 die erste Folge von Downton Abbey in Großbritannien ausgestrahlt wurde, ist das Kostümdrama zu einem TV-Hit geworden. Von der Kritik gefeiert und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, wurde die Serie schnell auch international zu einem Erfolg. Mithilfe von Tagebüchern, Briefen und Fotografien aus dem Archiv von Highclere Castle erzählt die aktuelle Lady von Carnarvon die faszinierende Geschichte von Lady Almina und Schloss Highclere, welches sowohl als Kulisse als auch als Inspiration für Downton Abbey dient...(Klappentext)

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"Dieses Buch handelt von einer außergewöhnlichen Frau namens Alina Carnarvon,
von der Familie, in die sie einheiratete, von dem Herrensitz, der ihr Zuhause wurde,
von den Menschen, die dort arbeiteten,
und nicht zuletzt von der Verwandlung des Anwesens in ein Lazarett für verwundete Soldaten in der Zeit des Ersten Weltkriegs."
(S. 9 - Vorwort)

Nahezu jeder kennt die historische Serie "Dowton Abbey", doch nur wenige wissen, dass die Serie teils auf wahren Begebenheiten beruht. Das Highclere Castle ist nicht nur der Grundstein für die Geschichten dieser TV-Serie, sondern fungierte gleichzeitig auch als Schauplatz für "Dowton Abbey".
Die wahre Geschichte von dem wahren Dowton Abbey, ergo dem Highclere Castle, und seinen Herrschaften wird in diesem Buch erzählt. Dies erfolgt von der derzeitigen Herrin, Countess of Carnarvon, höchstselbst. Diese stellt bereits im Vorwort klar, dass dieses Buch weder Biografie, noch ein Roman ist. Es ist eine Erzählung über die Geschichte dieses Hauses, welche durch Briefe, Haushalts- und Tagebücher rekonstruiert wurde.

Im Mittelpunkt steht hier Lady Almina, die uneheliche Tochter und Erbin des berühmten Bankiers Alfred de Rothschild. Sie heiratete den 5. Earl of Carnarvon, welcher für die Entdeckung des Grabes von Tutanchamun, gemeinsam mit Howard Carter, bekannt war und noch immer ist. Und mit ihr beginnt die Geschichte des Highclere Castle.

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Kapitel:

Glanz und Gloria
Willkommen im Highclere
Almina, die Debütantin
Ein Triumph für ihre Ladyschaft
Das Leben im unteren Stockwerk
Festlichkeiten
Ägypten zur Zeit Edwards VII.
Das Ende des Goldenen Zeitalters
Der Sommer 1914
Der Ruf zu den Waffen
Das verlorene Paradies
Kriegshelden
Ei Krankenhaus im Umbruch
Tod in den Schützengräben
Dunkle Zeiten
Das ersehnte Ende
Vom Krieg zum Frieden
Zurück zu Glanz und Gloria
"Wunderbare Dinge"
Der Vorhang fällt
Erbe

Epilog
Danksagung
Niederschrift der Briefe
Bildnachweise
Bibliografie

???


Der Anfang des Buches gestaltete sich für mich eher holprig. Hier wird nämlich, neben der Geschichte von Alminas Einzug und verschiedenen Familienverstrickungen, auch unheimlich viel aufgezählt und dabei ins Detail gegangen - welche Kleidung Almina wann trug und wie diese genau ausgesehen hat, Blumenarrangements und Menüpläne. Ich hatte das Gefühl einem monoton daher sprechenden Moderator bei einer Royalen Hochzeit zuhören zu müssen.
Erst ab dem 5. Kapitel wurde es interessanter. Hier erhält man Einblick in das Leben der Bediensteten - von der Hierarchie angefangen, bis hin zu deren Aufgaben.

"Einige der jüngeren Dienstmädchen teilten sich ein Zimmer zu zweit.
Die Schlafzimmer waren nur zum Übernachten da, denn für die Freizeit gab es einen Gesinderaum und ein gemeinschaftliches Wohnzimmer,
Privatsphäre wurde der Dienerschaft nicht zuerkannt."
(S. 59)

Der Schreibstil ist flüssig und die verschiedenen Erzählungen interessant - Erzählungen über den Tod Königin Victorias und den Wechsel in das Edwardianische Zeitalter, über die Leidenschaft des Earl of Carnarvon zu Automobilen und der Geschwindigkeit dieser, sowie dessen Autounfall von dem er sich nie ganz erholte, von den unzähligen Reisen der Carnarvons nach Ägypten und die Ausgrabungen, viele davon mit Carter und schließlich der Entdeckung des Grabes Tutanchamuns. Über das politische Engagement Alminas, bei dem sie sich für die Rechte der Armen stark machte, sowie ihr Interesse an der Krankenpflege und der Medizin im Allgemeinen. Sie wurde sogar Schirmherrin des Cold Ash Hospitals. Als der Erste Weltkrieg England erreichte, wurde Highclere Castle kurzerhand in ein modernes Lazarett verwandelt.
Hochzeiten, Festlichkeiten, Geburten und Tode - das Haus hat viel gesehen.
Dies und noch viel mehr erfährt der Leser und dabei entdeckt man einige Geschichten, welche vom Regisseur von "Downton Abbey" aufgegriffen wurden.

"Als sie am 25. Juli in London eintrafen, hatten sie eine Zeitung im Gepäck,
die von dem Ultimatum berichtete, das Österreich nach der Ermordung des Erzherzogs Serbien gestellt hatte,
Winifred schrieb an Lord Carnarvon, es sei
>>Der letzte Sonntagmorgen der alten Welt<< gewesen."
(S. 120)

Es wird auch allgemein etwas auf historische Ereignisse eingegangen, die Einfluß auf Highclere Castle hatten. Vor allem der Erste Weltkrieg nimmt viel Raum ein (ganze 8 Kapitel!), welche ich anfangs noch interessant fand, doch nach unzähligen Seiten wurde es doch sehr ermüdend. Da gibt es andere Bücher, die dies ausführlicher und wesentlich interessanter an den Leser bringen. Ich bin normalerweise absolut keine Querleserin, aber hier wird man zuweilen regelrecht dazu animiert. Die heutige Lady Carnarvon hat nämlich, wie schon anfangs erwähnt, eine Vorliebe alles mögliche aufzuzählen und zu beschreiben, sei es die Blumenarrangements, Kleidung, 10-Gänge Menüs und vor allem Personen. Wenn bei einem Ereignis 20 Personen beteiligt waren, so werden diese natürlich auch alle aufgezählt. Personen die im Grunde völlig unwichtig sind, da diese nie wieder im Buch auftauchen. Da die Carnarvons natürlich sehr viele Personen kannten (vermutlich waren das damals durchaus wichtige Personen und die Erben sind es wohl noch heute) und beliebt waren, kam dies leider nur allzu oft vor.

Die Autorin scheint durchaus viel recherchiert zu haben und fördert dadurch interessante Fakten und Begebenheiten zu Tage, leider schweift sie auch nur allzu gerne ab. Ich musste mich manchmal regelrecht dazu zwingen in diesem Buch zu lesen, da es nie lange dauerte, bis langatmige Stellen oder absatzlange Aufzählungen auftauchten.

"Im Schloss und auf dem Gut leben heute Familien, die hier schon seit Generationen ihr Zuhause haben.
Sie sind die Hüter der Geschichten ihrer Vorfahren."
(S. 274)

Fazit:
Als Dowton Abbey-Fan fand ich viele Erzählungen durchaus interessant und fesseln, doch nur allzu oft tauchen langatmige Stellen mit Abschweifungen und/oder Aufzählungen auf (Gütiger Himmel - diese Aufzählungen...arrgh!), die mein Lesevergnügen beeinträchtigten oder überhaupt in den Keller sacken ließen. Weniger ist eben oft mehr.
Trotzdem habe ich so manche Passagen genossen und habe wieder Lust bekommen "Downton Abbey" zum wiederholten Male anzusehen, nur um herauszufinden, welche Parallelen sich darin noch zu Highclere Castle verstecken.

© Pink Anemone