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Buchhandlung Neugebauer

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Ein Wort, um dich zu retten

Ein Wort, um dich zu retten

Roman | Guillaume Musso

Taschenbuch
2020 Pendo
Auflage: 2. Auflage
336 Seiten; 214 mm x 138 mm
ISBN: 978-3-86612-483-7

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Besprechung
"Guillaume Musso hat immer der perfekten Mix in seinen Büchern. Es ist Thriller, es ist ein Krimi mit einiger Spannung, aber auch mit den ganz großen Emotionen. (...) So ist es auch in diesem Buch.", Niederbayern TV Passau "Bücherecke", 23.07.2020

Kurztext / Annotation
Die Wahrheit findet dich. Immer.

Langtext
Eine tragische Liebe, ein grausames Verbrechen und eine Wahrheit, die Erlösung oder Verderben sein kann - Guillaume Musso, seit neun Jahren der meistverkaufte Autor in Frankreich, meldet sich mit einem grandiosen neuen Roman zurück!

Seit er vor zwanzig Jahren von einem Tag auf den anderen aufhörte zu schreiben, lebt der einst gefeierte Schriftsteller Nathan Fawles abgeschieden auf der kleinen Île Beaumont. Doch die Journalistin Mathilde Monney ist fest entschlossen herauszufinden, warum der Schriftsteller sich damals aus der Öffentlichkeit zurückzog. Kurz nach ihrer Ankunft erschüttert ein grausamer Mord die Insel, die daraufhin abgeriegelt wird. Während eine fieberhafte Jagd nach dem Täter beginnt, entspinnt sich zwischen Mathilde und Nathan eine hitzige Unterredung, in der Stück für Stück die ganze Wahrheit über seine Vergangenheit ans Licht kommt und Mathilde entdeckt, dass ein grausames Geheimnis sie beide verbindet ...

Der SPIEGEL-Bestseller-Autor Guillaume Musso meldet sich nach "Das Mädchen aus Brooklyn", "Das Atelier in Paris" und "Die junge Frau und die Nacht" mit einem neuen, atemberaubenden Roman zurück!

"Frankreichs meistgelesener Autor hat mal wieder eines der Strandbücher des Jahres geschrieben." Grazia

"Eine Liebeserklärung Mussos an die Literatur und das Schreiben." Elle

"Was zunächst idyllisch anmutet, wird von der einen auf die nächste Sekunde zu einem richtig guten Thriller. (...) Ein exzellentes Katz-und-Maus-Spiel, das ich in einem Rutsch gelesen habe." emotion

"Ein Thriller, der einen schwindelerregenden Abgrund öffnet (...), der gelungenste Roman von Guillaume Musso." Agence France-Presse

Musso, Guillaume
Guillaume Musso wurde 1974 in Antibes geboren und kam bereits im Alter von zehn Jahren mit der Literatur in Berührung, als er einen guten Teil der Ferien in der von seiner Mutter geleiteten Stadtbibliothek verbrachte. Da die USA ihn von klein auf faszinierten, verbrachte er mit 19 Jahren mehrere Monate in New York und New Jersey. Er jobbte als Eisverkäufer und lebte in Wohngemeinschaften mit Menschen aus den verschiedensten Ländern. Mit vielen neuen Romanideen kehrte er nach Frankreich zurück. Er studierte Wirtschaftswissenschaften, wurde als Lehrer in den Staatsdienst übernommen und unterrichtete mit großer Leidenschaft. Ein schwerer Autounfall brachte ihn letztendlich zum Schreiben. In »Ein Engel im Winter« verarbeitet er eine Nahtoderfahrung - und wird über Nacht zum Bestsellerautor. Seine Romane, eine intensive Mischung aus Thriller und Liebesgeschichte, haben ihn weltweit zum Publikumsliebling gemacht. Weltweit wurden mehr als 22 Millionen Bücher des Autors verkauft, er wurde in 38 Sprachen übersetzt.


Magisches Lesevergnügen bis zur letzten Zeile 12. Juli 2020
Guillaume Musso gehört zu den meistgelesenen Autoren Frankreichs Der neueste Roman mit dem deutschen Titel ?Ein Wort, um dich zu retten? - trifft den Inhalt nicht wirklich, im Original heißt der Roman viel besser ?La Vie secrète des écrivains?, übersetzt ?Das geheime Leben der Schriftsteller?.

Der Schauplatz des Romans ist die Insel Beaumont (mit Abbildung auf Umschlaginnenseite), die man auf keiner Landkarte finden wird, denn sie ist eine Fiktion; als Vorbild diente die reale Insel Porquerolles, auf jeden Fall im Mittelmeer.

Die Hölle ist leer ? die Teufel sind alle hier (frei nach Shakespeare): Der geheimnisumwitterte Schriftstellers Nathan Fawles, der seit 20 Jahren auf Beaumont lebt und mit einem Schlag seine Schreibarbeit gestoppt hat. Das Rätsel um die Ursache von Fawles Schreibverweigerung ist der eine Handlungsstrang; dieses Geheimnis möchte die Journalistin Mathilde lösen und nicht nur das. Der junge Raphaël, der sich selbst als hoffnungsvoller Schriftsteller sieht, bis dato aber völlig verlagslos und Audibert, er betreibt die einzige Buchhandlung auf der Insel, in der Raphaël zwischenzeitlich beschäftigt ist; beide sind dann auch schlussendlich schicksalhaft verbunden. Apollines geschundener Leichnam wird gefunden, an den ältesten Eukalyptusbaum der Insel genagelt. Diese wird von der Polizei abgeriegelt (vergleiche A. Christie). Eine Krimihandlung folgt. Wir werden erfahren, wer die Täter sind, und wer die Opfer und dass nichts ist, wie es scheint und ob die Guten unter der Wohltätermaske die wahren Teufel sind.

Eine Liebeserklärung Mussos an die Literatur und das Schreiben:
Also beginnen wir zu streiten: Hat eine Erzählung nur die Funktion, der Sprache zu dienen? Oder ist es die wichtigste Qualität eines Schriftstellers, seine Leser durch eine gute Geschichte zu fesseln?

Etwas sehr Wahres: Auch wenn man nicht wusste, von wen der Text stammte, reichte die Lektüre einer Seite, um ihn als Verfasser identifizieren zu können.

Nathan Fawles spricht ein ?großes Wort gelassen aus?: ?Die einzige gerechtfertigte Beziehung zu einem Schriftsteller ist, seine Bücher zu lesen.?

Zum Schluss bekommen Mussos Kritiker und Leser noch ihr Fett ab. Nicht nur Journalisten schreiben eine positive Kritik, ohne die Geschichte begriffen zu haben, sondern auch viele Leser.

Magisches Lesevergnügen bis zur letzten Zeile.
Geheimnisse, die aufgedeckt werden wollen 07. Juni 2020
Knapp 20 Jahre ist es nun her, dass sich der berühmte Schriftsteller Nathan Fawles aus der Öffentlichkeit auf die kleine französische Insel Île Beaumont zurückzog. Über die Gründe ranken sich die wildesten Vermutungen, auch wenn Fawles durch seinen Agenten ausrichten ließ, dass es keine zu ergründenden Geheimnisse rund um seinen Rückzug gäbe. Doch nun haben gleich zwei Personen stärkeres Interesse, seine Bekanntschaft zu machen: Ein junger Autor, der sich von Fawles hilfreiche Tipps erhofft sowie eine Journalistin, deren Beweggründe zunächst im Dunkeln liegen. Als ein Mordfall die Insulaner erschüttert und die Insel vom Festland abgeriegelt wird, stellt sich schon bald heraus, dass die Vergangenheit der Journalistin und die von Fawles miteinander verknüpft sind. Und mit ihnen ein grausames Verbrechen.
Das Buch ist angenehm vielseitig gestaltet mit Interviews und Perspektivenwechseln sowie vielen Zitaten aus dem Bereich der Literatur. Über allem schwebt natürlich die Frage, warum sich Nathan Fawles einst aus der Öffentlichkeit zurückzog und keine weiteren Bücher mehr verfasste. Nach und nach werden vereinzelte Puzzleteile im Roman zu einem Bild zusammengefügt, wobei es diesmal nicht allzu vielen Wendungen gibt. Zwar hatte ich beim Lesen immer mal so meine Vermutungen, wie es auch bei Krimis der Fall ist, die Wahrheit hinter dem Ganzen blieb jedoch bis zum Schluss verborgen, öffnete sich nur nach und nach wie die Blätter einer Blüte und strahlte zum Schluss mit einem Schlag die ganze Wahrheit dem Leser entgegen. Geheimnisse, sie seit rund zwanzig Jahren darauf warteten, aufgedeckt zu werden.
Ein wenig schade war, dass mir die Charaktere nie so richtig vertraut wurden. Bei Fawles war die Distanz und Unnahbarkeit, welche er im Buch zu den Menschen aufgebaut hatte, ebenso spürbar wie bei den anderen Charakteren. Zwar waren die Personen jede für sich vielschichtig gestaltet, eine Vertrautheit konnte ich jedoch zu keiner so wirklich ausmachen. Schade vor allem deswegen, weil der Autor im Roman selbst noch darauf hinweist, den Lesern die Charaktere eines Buches nahe zu bringen, um das Leseerlebnis zu intensivieren und die Emotionen des Lesers anzusprechen.
Ein gut geschriebener, abwechslungsreicher Roman mit einer stringenten Handlung und gleichbleibender Spannung, bei welchem mit leider die Charaktere etwas zu distanziert blieben.
begeistert immer wieder 02. Juni 2020
Der Schriftsteller Nathan Fawles zieht sich nach einem Trauma auf eine Insel zurück. Schon viele wollten sein Geheimnis lüften, aber Fawles lässt niemanden an sich heran. Erst einer Reporterin gelingt es, sich Fawles zu nähern. Gleichzeitig geschieht ein grausamer Mord auf der Insel. Und was dieser in Bewegung bringt, reicht tief in die Vergangenheit zurück.
Ich glaubte immer, Musso zu kennen. Aber er überrascht mich immer wieder. Seine Romane sind nie 08/15, jeder für sich ist anders, aber meistens schön. Dieses Mal wagt sich der Schriftsteller an einen Thriller. Ich hatte das Buch begonnen, mit der Meinung einen neuen Roman zu lesen und dachte schon nach ein paar Seiten ?das ist aber schwer vorhersagbar?. Wie sollte ich mich irren! Musso schreibt eine Geschichte, die immer wieder überrascht. Mit jedem Detail das er aufdeckt, dringt er tiefer in die Psyche der Personen vor und bindet den Leser an die Zeilen. Denn zur Seite legen kann man das Buch ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr. Die Spannung baut sich langsam auf, bleibt dann aber bis zum Schluss. Und mit dem Epilog ist Musso auch wieder ein kleines Schurkenstückchen gelungen. Ich habe mich sehr darüber amüsiert.
Fazit: sehr lesenswert, spannend und sehr unterhaltsam.